Die Realität des US-Imports 2026: Lohnt sich das noch?
Der Import von Unfallwagen aus den USA (über Plattformen wie Copart oder IAAI) ist seit Jahren ein beliebtes Modell. Im Jahr 2026 haben sich jedoch die Rahmenbedingungen in Europa verschärft.
Warum der US-Import schwieriger geworden ist
Die Kombination aus höheren Transportkosten, strengeren Abgasnormen und komplexeren Homologationsverfahren hat die Gewinnmargen für Privatimporteure reduziert. Besonders in der Schweiz und der DACH-Region schauen die Behörden bei der Zulassung von reparierten Unfallwagen ("Salvage Title") genauer hin.
Die Kernfrage: Für wen lohnt es sich?
Der Import rechnet sich heute vor allem bei:
- Exotischen Modellen oder echten Muscle-Cars, die in Europa nicht offiziell angeboten werden.
- Hochpreisigen Premiumfahrzeugen (Porsche, Mercedes-Benz, BMW), bei denen die Preisdifferenz die hohen Importkosten aufwiegt.
- Fahrzeugen mit leichten Blechschäden, bei denen die Airbags nicht ausgelöst haben (vermeidet teure Zertifizierungen).
Bei Standard-Mittelklassewagen ist der Preisvorteil gegenüber europäischen Gebrauchtwagen oft zu gering, wenn man alle versteckten Kosten berücksichtigt.